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1. Der Fuss fällt beim Übergang in die Standphase nach vorne ab. Beeinflusst das das Therapieergebnis? Antwort
2. Mit welchen Laufbändern kann der LokoHelp verwendet werden? Antwort
3. Kann der LokoHelp auch nachgerüstet werden? Antwort
4. Kann die Schrittlänge des LokoHelp verstellt werden? Antwort
5. Gibt es Studien mit dem LokoHelp? Antwort
6. Bei welchen Krankheitsbildern und mit welchen Therapiezielen wird der LokoHelp eingesetzt? Antwort
7. Gibt es eine Altersbeschränkung / Mindestalter für die LokoHelp-Therapie? Antwort
8. Gibt es Therapeuten, die über die praktische Erfahrung mit dem LokoHelp berichten können? Antwort
9. Was passiert, wenn eine Spastik einschiesst? Antwort
10. Ist das Gangmuster physiologisch, da kein Fersenkontakt erfolgt? Antwort
11. Ist das relativ harte Absinken zu Beginn der Standbeinphase nicht eher ungünstig? Antwort
12. Der Wechsel von Stand- zur Spielbeinphase wirkt etwas unharmonisch. Welchen Einfluss hat dies auf das physiologische Gangmuster? Antwort
13. Wie akiv ist der Patient beim LokoHelp-Training? Antwort
14. Lässt die Orthese Bewegungen in den Sprunggelenken zu? Antwort
15. Welche motorischen Voraussetzungen sollte der Patient für diesen Gangtrainer mitbringen? Antwort
16. Ist denn eine vorgegeben Schrittlänge sinnvoll, da diese doch individuell differiert? Antwort
17. Ist eine Schrittlängenverstellung zwingend notwendig? Antwort
18. Gibt es Vergleichsstudien LokoHelp vs. andere Gangtrainer? Antwort
19. Kommt es zu Überbelastungen des Knies? Antwort
20. Ist das LokoHelp-Training auch für geriatrische Patienten geeignet? Antwort
21. Ist das LokoHelp-Training besser als das manuell unterstützte Laufband-Training? Antwort
22. Ist es wichtig, den Patienten während des LokoHelp-Trainings von seinem Körpergewicht zu entlasten? Antwort
23. Kann der Patient das LokoHelp-Training alleine durchführen? Antwort
24. Ist es wichtig, den Patienten während des LokoHelp-Trainings im Beckenbereich zu fixieren? Antwort
25. Ist das Üben der posturalen Kontrolle während des LokoHelp-Trainings möglich? Antwort
26. Ist es wichtig, den Patienten während des LokoHelp-Trainings zu instruieren? Antwort
27. Welche Faktoren sind für den Therapieerfolg des LokoHelp wichtig? Antwort
28. Spielt die Position des Entlastungssystems eine Rolle? Antwort
29. Kann das LokoHelp-Training auch mit einer Ein-Punkt-Aufhängung durchgeführt werden oder muss eine Zwei-Punkt-Aufhängung vorhanden sein? Antwort
30. Muss das Laufband für die LokoHelp-Therapie eine Steigungseinstellung besitzen? Antwort
31. Ist es wichtig, den Patienten nach vorne zu fixieren? Antwort
32. Wie unterscheidet sich der LokoHelp von anderen Gangtrainern? Antwort
33. Ist eine dynamische Gewichtsentlastung für das LokoHelp-Training von Vorteil? Antwort
34. Wie lange dauert es, einen Patienten für das LokoHelp-Training vorzubereiten? Antwort
35. Sind zeitaufwändige Schulungen für den LokoHelp erforderlich? Antwort
36. Kann der Patientengurt auch im Sitzen im Rollstuhl angelegt werden? Antwort
37. Welche Fortschritte werden mit dem LokoHelp erreicht? Antwort
38. Kann der Patient während der LokoHelp-Therapie seine Schuhe und auch eigene Orthesen anbehalten? Antwort
39. Kann der Patient das LokoHelp-Training auch barfuß durchführen? Antwort
40. Wie stark kann der LokoHelp belastet werden? Antwort
41. Kann der LokoHelp auch privat eingesetzt werden, und ist dazu Fachpersonal erforderlich? Antwort
42. Gibt es ein Feedback-System, das während des LokoHelp-Trainings Rückschlüsse auf die Leistungen des Patienten gibt? Antwort
43. Bis zu welcher Höhe einer Rückenmarksläsion kann das LokoHelp-Training durchgeführt werden? Antwort
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| 1. Der Fuss fällt beim Übergang in die Standphase nach vorne ab. Beeinflusst das das Therapieergebnis? |
Nein, weil für das Therapieergebnis andere Faktoren maßgebend sind. Wesentlich dafür ist die Hüftextension und die Belastung der Fußsohle während der Standbeinphase sowie die Anzahl der Repetitionen des Gangzyklus. zurück zur Fragenliste
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| 2. Mit welchen Laufbändern kann der LokoHelp verwendet werden? |
Grundsätzlich arbeitet der LokoHelp mit jedem Laufband. Zur Adaption des LokoHelp an ein Laufband benötigen wir bei WOODWAY-Laufbändern die Serien-Nummer, bei Nicht-WOODWAY-Laufbändern muss die Adaption geprüft werden. Bitte teilen Sie uns die genaue Modellbezeichnung des Laufbandes mit technischen Abmessungen, ideal sind auch Fotos. Wichtig ist, dass das Laufband über ein stabiles, vorzugsweise höhenverstellbares Geländer verfügt und dass ein Gewichtsentlastungssystem vorhanden ist. zurück zur Fragenliste |
| 3. Kann der LokoHelp auch nachgerüstet werden? |
Ja, der LokoHelp kann jederzeit nachgerüstet werden. zurück zur Fragenliste |
| 4. Kann die Schrittlänge des LokoHelp verstellt werden? |
Nein, die Schrittlänge kann nicht verstellt werden. Es gibt zwei Grössen des LokoHelp: den LH 400 M mit einer Schrittlänge von 40 cm für Erwachsene (Körpergröße ca. 1,50 - 1,98 m) und den LH 300 M mit einer Schrittlänge von 30 cm für Kinder (Körpergrösse ca. 1,10 - 1,50 m). Mit diesen beiden Grössen können die meisten Patienten adäquat therapiert werden. zurück zur Fragenliste |
| 5. Gibt es Studien mit dem LokoHelp? |
Ja, es gibt zwei Studien, die die Verbesserung der Gehfähigkeit durch das LokoHelp-Training belegen:
1) Freivogel S, Schmalohr D, Mehrholz J IMPROVED WALKING ABILITY AND REDUCED THERAPEUTIC STRESS WITH AN ELECTROMECHANICAL GAIT DEVICE. J Rehabil Med 2009; 41: 734–739 Bitte klicken Sie hier
2) Freivogel S, Mehrholz J, Schmalohr D GAIT TRAINING WITH THE NEWLY DEVELOPED „LOKOHELP-SYSTEM IS FEASIBLE FOR NON-AMBULATORY PATIENTS AFTER STROKE, SPINAL CORD AND BRAIN INJURY. Brain Injury, July 2008; 22(7-8): 625-632 B
Bitte klicken Sie hier
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| 6. Bei welchen Krankheitsbildern und mit welchen Therapiezielen wird der LokoHelp eingesetzt? |
Zur Verbesserung der Gehfähigkeit bei Patienten nach Querschnittlähmung, Schlaganfall, Schädelhirntrauma, infantiler Cerebralparese und mit Erkrankungen des Rückenmarks oder peripherer Nervenschädigung. Eingesetzt werden kann das LokoHelp-Training auch zur Verbesserung der Gelenkbeweglichkeit, zur Muskelkräftigung sowie zum Herz-Kreislauf-Training bei orthopädischen, geriatrischen Patienten und schwerstbetroffenen neurologischen Patienten. zurück zur Fragenliste |
| 7. Gibt es eine Altersbeschränkung / Mindestalter für die LokoHelp-Therapie? |
Nein, eine Altersbeschränkung gibt es nicht. Allerdings eine mindeste (ca. 1,10 m) und eine maximale (ca. 1,98 cm) Körpergröße. zurück zur Fragenliste |
| 8. Gibt es Therapeuten, die über die praktische Erfahrung mit dem LokoHelp berichten können? |
Ja, bitte sehen Sie dazu das Interview mit der Physiotherapeutin Tanya Husak-Sotomayor. zurück zur Fragenliste |
| 9. Was passiert, wenn eine Spastik einschiesst? |
LokoHelp und Laufband werden automatisch gestoppt. zurück zur Fragenliste |
| 10. Ist das Gangmuster physiologisch, da kein Fersenkontakt erfolgt? |
Grundsätzlich ist auch im LokoHelp ein Fersenaufsatz möglich, wenn der Patient richtig über dem LokoHelp positioniert und instruiert wird. Das wissenschaftlich fundierte Laufband-Training stützt sich jedoch auf andere Mechanismen; zentral sind die spinalen Lokomotionsgeneratoren, die durch eine Belastung der Fußsohle und des Vorfuß (und nicht durch den Fersenkontakt) aktiviert werden. Deshalb ist in erster Linie deren Belastung und Entlastung wichtig zur Auslösung von Stand- und Spielbeinphase. zurück zur Fragenliste |
| 11. Ist das relativ harte Absinken zu Beginn der Standbeinphase nicht eher ungünstig? |
Wenn der Aufhängepunkt etwas nach ventral verschoben wird, lässt sich das Absinken in der Regel etwas reduzieren. Falls es zu einer Knieflexion in der Mitte der Standbeinphase kommt, muss die Entlastung erhöht werden. zurück zur Fragenliste |
| 12. Der Wechsel von Stand- zur Spielbeinphase wirkt etwas unharmonisch. Welchen Einfluss hat dies auf das physiologische Gangmuster? |
Ziel des LokoHelp-Trainings ist eine Stand- und Spielbeinphase zu bewirken.Es geht nicht um den Anspruch, einen in allen Details physiologischen Gangablauf auszulösen. Hier ist die Anmerkung wichtig, dass Studien mit andern Systemen zur automatisierten Lokomotionstherapie gezeigt haben, dassein optimiertes Gangmuster während des Trainings nicht zu einer Verbesserung des Gangmusters beim freien gehen führt.
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| 13. Wie akiv ist der Patient beim LokoHelp-Training? |
Das wissen wir nicht genau. EMG-Ableitungen haben jedoch gezeigt, dass der Patient Aktivität in den relevanten Muskeln zeigt. Wichtig ist es, ihn aufzufordern, aktiv in der Standbeinphase das Bein zu strecken. zurück zur Fragenliste |
| 14. Lässt die Orthese Bewegungen in den Sprunggelenken zu? |
Nein; und das ist zur Vermeidung einer Inversions- / Supinationsfehlstellung des Fußes auch erwünscht. Hingegen ist durch die Bewegung der Orthese auf den Orthesenaufnehmern die für das Abrollen notwendige Flexion- / Extensionsbewegung möglich. zurück zur Fragenliste |
| 15. Welche motorischen Voraussetzungen sollte der Patient für diesen Gangtrainer mitbringen? |
Sitzfähigkeit; d.h. er muss Gleichgewichtsreaktionen im Sitzen zeigen. Zudem muss unter Entlastung (mit dem Patientengurt) eine Be- und Entlastung der unteren Extremitäten auslösbar sein. Eine freie Stehfähigkeit ist nicht Voraussetzung. zurück zur Fragenliste |
| 16. Ist denn eine vorgegeben Schrittlänge sinnvoll, da diese doch individuell differiert? |
Für die erste Phase des Gehenlernens ist eine vorgegebene Schrittlänge ausreichend. Ist der Patient bereits selbständig gehfähig, ist ein Training im Laufband ohne LokoHelp sinnvoll, und dann wird der Patient seine individuelle Schrittlänge wählen. Allerdings fällt dabei ja häufig auf, dass die Schrittlänge kürzer als die durch den LokoHelp vorgebene Schittlänge von 40 cm ist. zurück zur Fragenliste |
| 17. Ist eine Schrittlängenverstellung zwingend notwendig? |
Eine Schrittlängenverstellung ist in der ersten Phase des Gehenlernens, in der ja der LokoHelp eingesetzt wird, nicht zwingend. zurück zur Fragenliste |
| 18. Gibt es Vergleichsstudien LokoHelp vs. andere Gangtrainer? |
Eine klinische Studie zum Vergleich der Wirksamkeit hinsichtlich der Verbesserung der Gehfähigkeit gibt es bis jetzt noch nicht. Eine kürzlich durchgeführte experimentelle Untersuchung hat bezüglich Muskelaktivierung und Belastung keine wesentlichen Unterschiede zwischen den Geräten festgestellt. zurück zur Fragenliste |
| 19. Kommt es zu Überbelastungen des Knies? |
Nein; wenn die Vorgaben bezüglich Entlastung und Aufhängepunkt eingehalten werden. Bei ausgeprägter muskulärer Schwäche ist eventuell eine zusätzliche passive Stabilisierung des Knies sinnvoll. zurück zur Fragenliste |
| 20. Ist das LokoHelp-Training auch für geriatrische Patienten geeignet? |
Ja, das LokoHelp-Training ist für alle Altersgruppen geeignet, wenn eine aureichende cardio-pulmonale Belastbarkeit gegeben ist. zurück zur Fragenliste |
| 21. Ist das LokoHelp-Training besser als das manuell unterstützte Laufband-Training? |
Ja; und zwar, weil die Anzahl der geübten Schritte größer ist. Da die körperliche Belastung der Therapeuten entfällt, sind die Therapieeinheiten länger und dadurch die Anzahl der Repetitionen höher. Ein Faktor, der zentral ist für das Wiedererlernen des Gehens. zurück zur Fragenliste |
| 22. Ist es wichtig, den Patienten während des LokoHelp-Trainings von seinem Körpergewicht zu entlasten? |
Grundsätzlich gilt, je weniger Entlastung, desto besser. Entlastet werden muss, wenn der Patient in der Mitte der Standbeinphase eine Knieflexion zeigt. zurück zur Fragenliste |
| 23. Kann der Patient das LokoHelp-Training alleine durchführen? |
Der Patient sollte während der LokoHelp-Therapie aus Sicherheitsgründen immer beaufsichtigt werden. Für eine erfolgreiche Therapie muss der Bewegungsablauf regelmäßig kontrolliert und ggf. korrigiert werden. zurück zur Fragenliste |
| 24. Ist es wichtig, den Patienten während des LokoHelp-Trainings im Beckenbereich zu fixieren? |
Ja, um den Massenmittelpunkt des Patienten zu stabilisieren. Dazu werden in der Regel Elastikbänder verwendet, die die Hüftgelenke in der Beweglichkeit nicht einschränken. zurück zur Fragenliste |
| 25. Ist das Üben der posturalen Kontrolle während des LokoHelp-Trainings möglich? |
Ja, dies ist möglich, weil der Patient sich hinten nicht anlehnen kann. Um die posturale Kontrolle zu trainieren darf sich der Patient nicht am Barrengeländer festhalten. Eine höhere Anforderung an die posturale Kontrolle ist es, wenn er zusätzlich z.B. noch einen Arm nach vorne heben oder den Kopf drehen muss. zurück zur Fragenliste |
| 26. Ist es wichtig, den Patienten während des LokoHelp-Trainings zu instruieren? |
Ja, unbedingt. Der Patient wird instruiert Hüft- und Kniestreckung des Standbeines möglichst aktiv durchzuführen. Neben der Instruktion ist auch die Rückmeldung über die Bewegungsdurchführung, die verbal oder manuell erfolgen kann, wichtig zur Optimierung des Bewegungsablaufs. zurück zur Fragenliste |
| 27. Welche Faktoren sind für den Therapieerfolg des LokoHelp wichtig? |
Häufige Therapieeinheiten (3 x pro Woche), eine hohe Anzahl Schrittzyklen (800 - 1000 pro Therapieeinheit) sowie eine aktive Streckung in Hüft- und Kniegelenk im Standbein und die korrekte Position des Massenmittelpunktes. zurück zur Fragenliste |
| 28. Spielt die Position des Entlastungssystems eine Rolle? |
Ja, der Aufhängepunkt muss vertikal oberhalb der Mitte der Orthesenaufnehmer sein. Deshalb ist es von Vorteil, wenn der Aufhängepunkt horizontal verschoben werden kann. zurück zur Fragenliste |
| 29. Kann das LokoHelp-Training auch mit einer Ein-Punkt-Aufhängung durchgeführt werden oder muss eine Zwei-Punkt-Aufhängung vorhanden sein? |
Das LokoHelp-Training kann auch mit einer Ein-Punkt-Aufhängung durchgeführt werden. Allerdings führt die Ein-Punkt-Aufhängung zu einer größeren Rumpfinstabilität und zudem ist damit eine asymmetrische Entlastung nicht mögich. Vorteilhafter ist deshalb eine Zwei-Punkt-Aufhängung. zurück zur Fragenliste |
| 30. Muss das Laufband für die LokoHelp-Therapie eine Steigungseinstellung besitzen? |
Nein, das LokoHelp-Training kann auch ohne durchgeführt werden. Mit einer Steigungseinstellung von bis zu 10% kann jedoch die für die erfolgreiche Lokomotionstherapie erforderliche Hüftextension provoziert werden. zurück zur Fragenliste |
| 31. Ist es wichtig, den Patienten nach vorne zu fixieren? |
Eine Fixierung nach vorne ist nicht zwingend, hilft jedoch, den Patienten noch mehr in die Hüftextension zu bringen. Unsere Patientengurte sind dazu mit zwei seitlich angebrachten Metallringen ausgestattet durch die ein speziell für diesen Zweck hergestelltes Elastikband eingehängt und um die vordere Querstange geschlungen werden kann. zurück zur Fragenliste |
| 32. Wie unterscheidet sich der LokoHelp von anderen Gangtrainern? |
Der LokoHelp ist ein Endeffektor-System, d.h. nur das letzte Glied der Bewegungskette (kinematische Kette) - hier der Fuss - wird durch das Gerät passiv unterstützt. Im Gegensatz dazu gibt es Gangtrainer, die als sogenannte Exoskeleton Geräte bezeichnet werden, weil dabei - ähnlich wie bei einer Bewegungsschiene - Bewegungen im Hüft- und Kniegelenk durch das Gerät erfolgen. Nach aktueller Studienlage scheint das Endeffektor-Prinzip vorteilhafter für die Wiedererlangung der Gehfähigkeit zu sein.
Sehen Sie hier Studien zur Wirksamkeit von Gangtrainern.
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| 33. Ist eine dynamische Gewichtsentlastung für das LokoHelp-Training von Vorteil? |
Das LokoHelp-Training kann problemlos mit statischer Gewichtsentlastung durchgeführt werden. Die dynamische Gewichtsentlastung ist von Vorteil, wenn das Gehen im LokoHelp ohne Aufstützen der Hände erfolgen soll. zurück zur Fragenliste |
| 34. Wie lange dauert es, einen Patienten für das LokoHelp-Training vorzubereiten? |
Das hängt zum einen vom Schweregrad des Patienten zum andern auch von der Übung des Therapeuten ab. In der Regel sind insgesamt 10 - 15 Minuten ausreichend. Zeitaufwändiger als das Anziehen der Orthesen, ist das Anziehen des Patientengurtes - und dies ist bekanntlich bei allen Systemen zur Gangtherapie notwendig. zurück zur Fragenliste |
| 35. Sind zeitaufwändige Schulungen für den LokoHelp erforderlich? |
Nein, eine Therapeutenschulung mit theoretischem und praktischem Unterricht nimmt nur etwa 4 Stunden in Anspruch. zurück zur Fragenliste |
| 36. Kann der Patientengurt auch im Sitzen im Rollstuhl angelegt werden? |
Ja, der Patientengurt ist so konzipiert, dass er auch im Sitzen angelegt werden kann. Meistens sitzt der Gurt jedoch besser, wenn er im Stehen, z.B. während sich der Patient an einer Sprossenwand hält oder im Liegen angezogen wird. zurück zur Fragenliste |
| 37. Welche Fortschritte werden mit dem LokoHelp erreicht? |
Die selbständige Gehfähigkeit mit oder ohne Hilfsmittel, eine Verbesserung von Gelenkbeweglichkeit und Muskelkraft sowie eine Reduktion der Spastik der unteren Extremitäten und eine Verbesserung von Rumpf- und Kopfkontrolle und die Erleichterung bei Transfers sowie eine Verbesserung der subjektiven Befindlichkeit. zurück zur Fragenliste |
| 38. Kann der Patient während der LokoHelp-Therapie seine Schuhe und auch eigene Orthesen anbehalten? |
Ja, die LokoHelp-Orthesen sind ausreichend gross konzipiert, so dass die Patienten Schuhe und auch eigene Orthesen während des LokoHelp-Trainings anbehalten können. zurück zur Fragenliste |
| 39. Kann der Patient das LokoHelp-Training auch barfuß durchführen? |
Grundsätzlich ja, aus hygienischen Gründen sollten jedoch Schuhe getragen werden. zurück zur Fragenliste |
| 40. Wie stark kann der LokoHelp belastet werden? |
Der LokoHelp LH 400 M kann mit 120 kg (der LH 300 M mit 60 kg) Gewicht belastet werden. Bei einem höheren Körpergewicht muss der Patient über das Entlastungssystem entsprechend entlastet werden. zurück zur Fragenliste |
| 41. Kann der LokoHelp auch privat eingesetzt werden, und ist dazu Fachpersonal erforderlich? |
Ja, der LokoHelp kann auch privat eingesetzt werden. Das behandelnde Therapeutenpersonal oder auch andere betreuende Personen werden durch eine intensive Einschulung eingewiesen. Ein Laufband mit Patientenaufhängung muss zur Verfügung stehen. zurück zur Fragenliste |
| 42. Gibt es ein Feedback-System, das während des LokoHelp-Trainings Rückschlüsse auf die Leistungen des Patienten gibt? |
Bis jetzt bieten wir noch kein Feedback-System an. In enger Kooperation mit der Universtitätsklinik Freiburg, wo das LokoHelp-System verwendet wird, entwickeln wir ein für das LokoHelp-Training zugeschnittenes System und werden dies bald zur Verfügung stellen können. zurück zur Fragenliste |
| 43. Bis zu welcher Höhe einer Rückenmarksläsion kann das LokoHelp-Training durchgeführt werden? |
Grundsätzlich kann das LokoHelp-Training auch mit Patienten mit einer Querschnittlähmun auf Halsmarkshöhe durchgeführt werden. Das Ziel einer selbständigen Gehfähigkeit werden allerdings nur Patienten mit einer inkompletten Läsion erreichen. zurück zur Fragenliste |